(Video – Review) Etienne de Crecy at Strom Club
Als vor zwei Jahren der „Strom Club“ mit einem Shitdisco DJ Set auf dem Wiener Badeschiff das Licht der Welt erblickt hat, war wohl nicht einmal den Veranstaltern selbst klar wohin die Reise gehen wird. Sich als Club in einer Stadt wie Wien zu etablieren ist denkbar schwierig.

Eine Herausforderung die aber mit dem richtigen Händchen fürs Booking und einer fast schon andächtig eingeschworenen Fangemeinde mit Bravour gemeistert wurde. Am 12. März wurde so gesehen nicht nur das zwei Jährige Jubiläum mit der französischen House Legende Etienne de Crecy eindrucksvoll gefeiert, nein, es war auch ein Dankeschön an die junge Fangemeinde und der Startschuss (im wahrsten Sinne des Wortes) für weitere erfolgreiche Jahre.
Alex Gopher, Does it offend you yeah, The Whip, The Subs, K-Paul uvm. Sie alle haben sich schon vom Strom Club elektrifizieren lassen. Manche davon haben auch selbst ihr können gezeigt, andere waren eher nur ein bekannter Aufputz als eine Höchstleistung der Aufleg-Kunst. Aber um das geht es auch nicht, denn Strom Club bedeutet in erster Linie eine fette Party. Und auch wenn Herr Crecy als einer der besten seiner Zunft am 12 März bewiesen hat das er nach wie vor die Hütte rocken kann, so war es vor allem das Publikum welches einmal mehr den besten Eindruck hinterlassen hat. Es ist vor allem der Altersdurchschnitt der beeindruckt. Und es scheint als ob dieser beim Strom Club konstant gleich bleibt oder nur gelegentlich nach oben ausschlagt. Deshalb möchte ich jetzt einmal in den Raum stellen das die Clubbesucher bevor sich Amtmann und Papst ( die Veranstalter) in Wien etabliert haben, älter waren und wahrscheinlich weniger begeisterungsfähig. Weil „eh schon alles einmal da gewesen“ und „nichts neues“.
Da ich selbst zu dieser Generation zähle, kann ich nur bestätigen das diese Frischzellenkultur dem Wiener Nachtleben sehr gut getan hat.
Drinking Shampain von und mit Etienne de Crecy
Genug der ultimativen Lobhudelei. Auch wenn ich hier noch erwähnen könnte das die Eintrittspreise auch der jungen Zielgruppe mittels „Nice Price“ denken innerhalb den zwei Jahren gleich geblieben sind und das man einen Etienne de Crecy oder Alex Gopher sonst nirgends um 10 Euro VVK bekommt. Aber das nur am Rande.
Im Vorprogramm tummelte sich Michael Adapter und das DJ Duo Ashton & Kabe, welche ihren Job als „Anheitzer des Abends“ besonders ernst Namen wie das Video beweist.
Währendessen war Etienne de Crecy bereits im Fluc eingetroffen um sich zur Einstimmung zusammen mit den den Veranstaltern und deren Freunde den Champagner schmecken zu lassen. Ein denkwürdiger Moment der allzu schnell verstrich da die Stage – Time immer näher rückte.
Ein Meister seiner Zunft hat das Publikum vom Beginn an im Griff. Auch wenn das gehörte weniger dem entspricht was Crecy früher so produziert hat. Mittlerweile gibt es weniger House, dafür knallharten Elektro der zum tanzen animiert.

Kann der Herr auch was falschen machen, fragt man sich während des Sets öfters. Er kann, und damit das nicht zu oft passiert hat er die CD gleich mal mit „Mistakes“ gekennzeichnet. An diesem Abend haben wir davon jedenfalls nichts mitbekommen.
Der bittere Nachgeschmack kam dann beim sichten der Videos. Die Qualität lässt leider zu wünschen übrig, aber eine Foto Digicam ist sicherlich nicht das beste für Videos. Wer die Videos scheiße findet, sollte sich einfach das hier ansehen um ungefähr zu wissen was er so versäumt hat (bitte den Cube wegdenken;).
Mehr „ Strom Club = 2“ Vids findet ihr aber auch in unserem Youtube Channel.
Apropos versäumen. Was ihr defintiv nicht versäumen solltet ist unser Interview mit Etienne de Crecy welches dann pünktlich zum Website Relaunch (20 März) erscheinen wird.










[...] geb euch schon recht, mit Etienne de Crecy kann man oder sollte man Michel Amato nun wirklich nicht vergleichen. Auch wenn beide in einer Zeit [...]
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